Menu vom 16. April 2010

Regie: Claudio Lavina - Menu für 4 Personen 

Vorspeise

Warmer Brotsalat mit pochiertem Ei

Hauptspeise

Würziger Rindsbraten vom Entrecôte mit neuen Kartoffeln im Senfdressing, Portweinsauce

Dessert

Roulade mit Rahm und Aprikose

 

 

 

Warmer Brotsalat mit pochiertem Ei

1 Ciabattabrot (oder ähnliches)

Olivenoel

1 Knoblauchzehe

Grobes Meersalz

Frisch gemahlene Pfeffer

12 dünne Scheiben Bratspeck

1 Zitrone (Saft)

4 Eier

Ca. 100 gr Rucola

1 Eichblatt- oder Bataviasalat

100 gr Parmesan

wenig Essig

Backofen auf 200°C vorheizen. Rinde vom Brot schneiden und Brot in Stücke reissen.  Auf ein Backblech verteilen mit Olivenoel  beträufeln und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen. Zehn Minuten knusprig backen. Specktranchen dritteln und auf das Brot verteilen. Weitere fünf Minuten backen bis der Speck knusprig ist. Wasser  mit einem Esslöffel Essig und wenig Salz zum kochen bringen.

Dressing: Den Saft einer Zitrone  und ca. 1 dl Olivenoel mit Salz und Pfeffer in einer Schüssel anrühren. Salat, Rucola und Brot mit Speck mit  dem Zitronendressing vermischen und auf die Teller verteilen.

 

Die aufgeschlagenen Eier vorsichtig (mit einer Kelle) in das kochende Wasser gleiten lassen (es müssen ganz frische Eier sein). Nach 5 Minuten sind sie noch sehr weich – wenn man Eier lieber hart mag, länger kochen lassen (bis zu 8-9 Minuten). Auf jedem Salatteller ein Ei und mit gehobeltem Parmesankäse garnieren.

Würziger Rindsbraten vom Entrecôte mit neuen Kartoffeln im Senfdressing, Portweinsauce

Fleisch:

Ca. 600-800 g. Rindsbraten (am besten Entrecôte ohne Fettrand)

1 TL Chilipfeffer

1 TL grober Salz

1 TL gelbe Senfkörner

½ TL frisch gemahlenen schwarzer Pfeffer

½ TL frisch geriebene Muskatnuss

¼ TL gemahlenes Nelkenpulver

1 TL geriebene Orangenschale (ungespritzt BIO)

2 EL Butter

1 Knoblauchzehe in Scheiben

 

Kartoffeln:

¾ kg neue kleine Kartoffel

2 EL Olivenoel zum anbraten

 

Dressing:

3 EL Olivenoel für den Dressing

½ TL grober Salz

½ TL gemahlene Pfeffer aus der Mühle

1 EL Senfkörner

½ dl feingehackte Petersilie

2 gepresste Knoblauchzehen

2 EL frisch gepressten Zitronensaft

1 EL grober Dijonsenf

Portweinsauce:

Pfeffer aus der Mühle

1 EL Butter

1 ½ dl Portwein

½ dl Kalbsfond     (Konzentrat)

1 TL Balsamicoessig

75 g weiche Butter

 

Die Gewürze (inkl. Orangenschale) gut zusammen mischen. Die Gewürzmischung auf das Fleisch (einklopfen) verteilen. 

Ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. Ofen auf 175° C vorheizen. Während dessen die Kartoffel knapp durch kochen. Die Kartoffel leicht abkühlen lassen.

 

In 2 EL Butter die geschnittene Knoblauchzehe kurz andünsten. Knoblauch wieder entfernen und das Fleisch rund herum anbraten. Nicht zu stark anbraten da die Gewürze sonst zu fest gebraten werden. Einen Fleischthermometer in der Mitte vom Fleisch platzieren und auf ein Grillrost (mit einem Bratblech drunter) legen. In den Ofen bis das Thermometer 62° C zeigt (ca. 25 bis 30 Minuten). Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten in Alufolie wickeln. Die Temperatur steigt dann meistens bis 67°C. Bei dieser Temperatur ist das Fleisch innen rot bis rosa, wer es mehr gebraten haben möchte, lässt die Innentemperatur auf 65° bis 70° C steigen. Bei 70°C ist es fast ganz durch, bei guter Fleischqualität aber immer noch sehr zart.

 

Während dem das Fleisch im Ofen ist, die gekochten Kartoffel zubereiten. Die Kartoffel halbieren (bei grossen Kartoffeln vierteln oder sechsteln) und in 2 EL Olivenoel anbraten bis sie eine schöne Farbe bekommen. Am schönsten werden

sie in einer Grillbratpfanne mit Rillen.

Für das Dressing alle Zutaten mischen. Die angebratenen Kartoffel mit dem Dressing mischen.

 

Für die Portweinsauce den Pfeffer (ca. ½ TL) in Butter rösten, Portwein, Kalbsfond und Balamicoessig hinzufügen und aufkochen. Kurz vor dem servieren die warme Butter portionenweise in die Sauce rühren. Sauce, bis auf die Butter, kann vorbereiten werden und bis zu 20 Min köcheln. Man kann die Sauce bei Bedarf mit ein wenig in kaltem Wasser angerührtem Maizena verdicken.

Roulade mit Rahm und Aprikose

3 Eier

2 dl Zucker

1 dl Mehl

½ dl Maizena

1 TL Backpulver

2 EL Wasser

 

Füllung:

Himbeerkonfitüre

Dekoration:

3 dl Voll- oder Halbrahm geschlagen

1 TL Vanillezucker

1 Dose Aprikosen

Eier und Zucker luftig rühren bis die Masse hell wird. Mehl, Maizena und Backpulver mit einander mischen und vorsichtig hinzufügen. Nur ganz kurz mischen. 2 EL Wasser beigeben und nochmal kurz mischen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen (bis an die Ränder) und für ca. 5-6 Minuten in der unteren Hälfte in den auf 250°C vorgeheizten Ofen geben. 

Ca. 2 EL Zucker auf ein sauberes Geschirrtuch streuen und den Kuchen darauf stürzen (am besten nimmt man den Kuchen vom Blech in dem man das Backpapier diagonal an zwei Enden nimmt und dann umgekehrt auf das Geschirrtuch legt). Das Backpapier löst sich am besten wenn man einen sauberen Lappen mit kaltem Wasser nass macht (sehr nass!) und damit über das Backpapier streicht. Das Backpapier wegnehmen und das Backblech darüber legen damit der Kuchen nicht austrocknet. So bald der Kuchen kalt ist, mit Himberkonfitüre bestreichen und aufrollen. Am besten rollt man den Kuchen mit Hilfe vom Geschirrtuch auf. So gibt es keine Risse. Die Roulade bis kurz vor dem servieren im Tuch in den Kühlschrank legen. Rahm mit Vanillezucker steif schlagen. Die Roulade in Scheiben schneiden und auf ein Teller legen (Schnittseite nach oben), Schlag-rahm oben drauf verteilen und eine Aprikosenhälfte mit Schnittseite unten oben drauf legen.

Es sieht aus wie ein Spiegelei.

Kochclub Peperoncini   wir stellen uns vor