Menu vom 18. Juni 2004

Regie: Peter Schneider - Menu für 4 Personen

Vorspeise / Apéro:

Käsespezialitäten / Weisswein

Hauptspeise:

Paella (spanisches Reisgericht

Paella (nach Valencia Art)

Dessert:

Pommes frites aus Mango und Ananas

mit Safranschaumsauce

 

 

Käsespezialitäten / Weisswein

3 verschiedene Käsesorten

3 weisse Weine

Drei verschiedene Käsesorten und drei weisse Weine

müssen in einem kleinen Wettbewerb erkannt werden. 

Käsespezialitäten

1 Emmentalerkäse

Käsebuffet 

Paella (spanisches Reisgericht)

400 g bis 600 g Fleisch:

Kaninchen, Schwein, Rind, Huhn

800 g Fisch

Muscheln und Crevetten

1 Kg. Tomaten

4 Stk. rote Peperoni

Zwiebeln

2 - 3 Zehen Knoblauch

300 g Reis

2 Zitronen

Öl

Weisswein

Salz, weisser Pfeffer

Safran oder Curcuma

1 Büchse feine, grüne Erbsen

Das Fleisch in der mit Öl bedeckten Pfanne gut anbraten.

Das gebratene Fleisch herausnehmen, die geschnittenen

Peperoni und die Zwiebeln beigeben, danach die Tomaten

und zuletzt den Knoblauch. 

Danach Reis, Wasser, Weisswein und Salz dazugeben. 

Reihenfolge beachten! Am Anfang darf man noch ein wenig

rühren, gegen Ende sollte dies vermieden werden. 

Bei Bedarf mehr Wein und Wasser zufügen. 

Muscheln gut reinigen und eventuell im Salzwasser vorkochen.

Zusammen mit den Crevetten etwa 8 - 10 Minuten vor Schluss 

auf die Paella legen. 

Gegen Ende die Erbsen über die Paella verteilen. Wenn die

Flüssigkeit aufgesaugt hat und noch ein wenig "al dente" ist,

Pfanne vom Feuer nehmen und 5 Minuten mit Alufolie bedeckt

ruhen lassen. 

Mit rotem Peperonistreifen und Zitronenschnitzen fertig de-

korieren. 

Tomaten grosszügig kalkulieren. Auf 1 Kilo Reis 2 Kilo Tomaten.

Paella (nach Valencia Art)

Olivenöl

350 g Reis

5 dl Wasser

1 rote Paprikaschote

1 grüne Paprikaschote

500 g Fleisch

Hasenfleisch oder Geflügel

2 Knoblauchzehen

1 Karotte

500 g reife Tomaten

Gemüsebouillon Würfel

Fleischbouillon Würfel

Safran Farbstoff

Salz

 

Das Fleisch in ca. 5 cm grosse Stücke schneiden. Gemüse

entkernen und in kleine Stücke schneiden. 

Den Boden der Paellapfanne mit Öl begiessen und erhitzen.

Gemüse bei geringer Hitze andünsten. Fleisch darin braun

braten. Wasser und Reis dazugeben. Gemüse- und Fleisch-

würfel hinzugeben, Safran hinzugeben. 

Alles gut mischen und bei geringer Hitze kochen lassen.

Alles ca. 35 Minuten kochen bis das Wasser verdampft ist. 

Mit Salz abschmecken. Wenn der Reis noch nicht fertig ist,

kann man etwas Wasser dazu geben. 

Wenn die Flüssigkeit fast aufgebraucht ist, die Paellapfanne

vom Herd nehmen und warten bis alles gar ist.   

Pommes frites aus Mango und Ananas

mit Safranschaumsauce

1 Ananas

1 Mango

1 lt Öl zum Fritieren

 

 

 

Für den Blätterteig:

250 g Mehl, 2 Eier, 5 g Salz

250 ml Bier, 50 ml Öl

100 ml Milch

3 Eiweiss

 

 

 

Für die Safranschaumsauce:

4 Eigelb

250 g weisser Zucker

250 ml Wasser

1 Messerspitze Safranpulver

Saft von einer Orange

40 g Butter

100 ml Rahm

 

Hätten Sie je gedacht, dass man Pommes frites mit etwas 

anderem als mit Kartoffeln herstellen kann ? Hier der Beweis:

Mit Mango und Ananas lässt sich eine leckere Variante zu-

bereiten. Dazu wird eine Safranschaumsauce serviert. 

Für die "Pommes frites" nehmen wir eine süsse, aromatische

Flaschenananas (eine längliche, sich zum Blütenansatz hin

verjüngende Ananassorte) und eine grosse, feste Mango. 

Diese schneiden wir in längliche Stifte und marinieren sie mit

Rum. Vor dem Fritieren trochnen wir die Früchte mit einem

sauberen Küchentuch ab und ziehen die "Pommes frites" durch

den Bierteig. 

Der Bierteig muss ein wenig ruhen, bevor er weiter verwendet

wird, damit die im Bier enthaltene Hefe arbeiten kann. Durch das

geschlagene Eiweiss ist der Teig zudem sehr locker und nach

dem Fritieren schön knusprig. Er absorbiert auch nicht zuviel 

Fritieröl. Sie können die Temperatur des Fritieröls mit Hilfe 

einer kleinen Teigmenge überprüfen, die Sie in das heisse Fett

tropfen lassen. Wenn das Öl aufschäumt und sich der Teig sicht-

lich goldbraun färbt, ist das Öl heiss genug. Filtern Sie das 

Fritieröl mehrmals, nachdem es ausgekühlt ist. Sie können es 

dann noch zwei bis dreimal verwenden, allerdings nur für süsse

Zubereitungen. 

Der mit Butter und geschlagener Sahne verfeinerte Safran-

schaum ist ein besonders Bestandteil dieses Dessert. Es ist

ein Vergnügen, die knusprigen Stäbchen in diese süsse und

zugleich sehr aromatische Schaumsauce einzutauchen. 

Sie können die "Pommes frites" auch effektvoll in kleinen 

Tütchen aus Mangrovenblättern oder anderen Blättern servieren.

Kochclub Peperoncini   wir stellen uns vor